Staudenpferde Müsli

Staudenpferde Müsli

Staudenpferde Müsli

Einsatzbereich

Für Pferde aller Rassen zur Deckung des Erhaltungsbedarfs. Wenn die empfohlene Menge gefüttert wird, ist zur Deckung des Erhaltungsbedarfs keine weitere Mineralfuttergabe erforderlich.

Bitte ausreichend Rauhfutter (Heu) verabreichen:
pro 100kg Lebendgewicht 1,0 - 1,5kg/Tag

Besonderheit

Je nach Jahreszeit befinden sich andere Kräuter im Futtersack.

Rationsempfehlung pro Pferd und Tag

Großpferde (ca. 500kg Lebendgewicht): 1 kg
Kleinpferde ( ca. 250kg Lebendgewicht): 0,5 kg

Zusammensetzung

21% Maisflocken, 20% Gerste geflockt, 12% Apfeltrester, 10% Weizenschälkleie, 5% Haferschälkleie, 4% Rübenmelasseschnitzel, 4% Rübenmelasse, 4% Grascobs, 4% Weizenkleie, 3,5% Sonnenblumenkerne, 2% Weizennachmehl, 1% Natriumchlorid, 0,7% Corngluten, 0,7% Calciumcarbonat, 0,6% Bierhefe, 0,5%L Leinschrot, 7% Vitamin-, Kräuter und Spurenelemente Vormischung.

Inhaltsstoffe je kg

Rohprotein 10,30%
Rohfett 4,30%
Rohfaser 9,60%
Rohasche 6,70%
Calcium 0,80%
Phosphor 0,40%
Natrium 0,60%

Zusatzstoffe je kg

Vitamin A 32.100 I.E.
Vitamin D3 1.500I.E.
Vitamin E 450mg
Kupfer 42mg

Dieses einzigartige Müsli bietet die natürliche Artenvielfalt im Futtersack - mit saisonal unterschiedlichen Kräutern.

Es ist wohl davon auszugehen, dass die Pferde intuitiv das fressen, was ihrer Gesundheit dienlich ist, wenn sie die Möglichkeit der Wahl haben. Nicht anders könne man sich dieses Fressverhalten erklären, vermutet das Team von Futterexperten, Biologen und Tierärzten, das am Projekt mitgearbeitet hat. Blutuntersuchungen von Tieren auf Urweiden (Flächen, die bisher weder bewirtschaftet noch gedüngt wurden) haben ergeben, dass diese Pferde blutbildtechnisch gesund sind. Bei Tieren auf konventionell bewirtschafteten Weiden dagegen wurden per Blutbild Mangelerscheinungen festgestellt.

Auch für dieses Ergebnis fanden die Experten eine Erklärung: Die moderne Landwirtschaft hat durch Düngung und systematische Vielnutzung die Artenvielfalt auf den Wiesen zurückgedrängt. Mit dem Ergebnis, dass heute die meisten Wiesen und Weiden nicht mehr pferdetauglich sind, denn es fehlt an Kräutern und Gräsern, die wiederum für die Pferdegesundheit von großer Bedeutung sind. Heute würde man auf den meisten Wiesen nur noch 10 - 15 Kräuter und Gräser finden. Auf sogenannten Urflächen dagegen oft mehr als 100 verschiedene Arten.

"Wenn die Wiesen und Weiden  nicht mehr das hergeben, was die Pferde zur Gesunderhaltung brauchen, dann müssen wir die fehlenden Komponeten eben in den Futtersack packen" ,sagte sich der Geschäftsführer des in Oberschleißheim bei München ansässigen Futtermittelbetriebes Hausladen, Ralf Hofmann, und hat nunmehr gemeinsam mit dem Staudenhof ein spezielles Pferdefutter entwickelt, das als Staudenpferde-Müsli angeboten wird.

Die Besonderheit: Je nach Jahreszeit sind andere Komponenten im Futtersack. Ganz gezielt soll damit die Futterwahl wie in freier Wildbahn simuliert werden.